Wissenschaftliches & eigene Forschung

Auf dieser Website beschäftige ich mich mit dem Fortgang meines Studiums und die daraus resultierenden Informationen und Ergebnisse für meine Wissenschaftlichen Themenbereiche, Architekturtheorie und Architektursoziologie.

Es gibt zwei wesentliche Strömungen, die mich Wissenschaftlich interessieren und positiv fordern: Architektursoziologie mit der Verbundenheit von Arbeiter - Bauwerk - Farbigkeit und die visionäre Weiterentwicklung von Architektur mit der Verbindung zur Innenarchitektur und Gestaltungstheorie.

Architekturtheorie/Architektursoziologie

Grundsätzlich hat der Begriff und die Bedeutung "Architektur" einen inneren Wandel bzw. eine Ergänzung erfahren.

2006, während meines Architektur- und Innenarchitektur-Studiums, habe ich mich mit einem IT Entwickler über Architektur unterhalten. Anfänglich frug er mich, was ich denn mit Architektur meine und was ich studiere. Ich war zunächst irritiert, wusste der Mann denn nicht, was Architektur und was Innenarchitektur und dieses Studium bedeuten? Gebäude und Innenräume, sagte ich. Daraufhin erwiderte mein Gegenüber, ach so also analog. 

Mir wurde ab 2006 klar dass es die Selbstverständlichkeit, wenn man das Wort "Architektur" sagte, nicht mehr unmissverständlich gegeben war, das damit die Umwelt der Tektonik und der Innenräume gemeint ist. Vor allem IT Entwickler, die mit einer Soft- oder Hardware Architektur arbeiten, sie aber etwas vollkommen anderes mit dem Begriff "Architektur" verbinden, gaben mir den Impuls mich mit dem Thema von Soziologischen Aspekten in und an Architektur zu beschäftigen.

Diese Begebenheit elektrisierte mich und führte dazu, dass ich mich vorerst mit zwei Impulsen beschäftigen wollte, einmal das festhalten von Architektur und Innenarchitektur als gebaute Symbolik und Tektonik und wie Innenräume sich wohl zukünftig weiterentwickeln werden.

Da ich selbst aus einem Arbeiterhaushalt stamme, wurde mein eigentliches Thema über die Jahre im Studium immer deutlicher und es tauchte die für mich eindeutige Frage auf: "gibt es überhaupt eine echte Arbeiter-Architektur, die von Arbeitern selbst und echt ausging und welche Wirkung bringt Farbigkeit an Architektur nachhaltig?" Daraus entstand mein Arbeitstitel für meine Diplomarbeit: "Farbigkeit und Siedlungsarchitektur ..."

Als ich 2007 einen Professor während meines Studiums mit meiner Frage belästigte, ist Architektur Politisch? Bekam ich mit Empörung gewürzt, die Antwort: "natürlich nicht!" Eine junge Architektin sagte mir auf die gleiche Frage: ja natürlich! Genau dieses Gefälle fand ich so interessant, um mich weiterhin mit Architektursoziologie zu beschäftigen. Auch nach meinem Studium ließ mich dieses verbindende Thema von Soziologie und der Bedeutung von Farbe an Architektur sowie Siedlungsbau nicht mehr los. Allerdings merkte ich, um tiefer einzusteigen, dass mir das grundlegende Wissen zur Soziologie fehlte. Also meldete ich mich 2021 zum BA Studium an der Uni-Hagen an. Ich will über drei BA-Module in Sozialwissenschaften, in einigen Semestern den Master Studiengang 'Soziologie' aufnehmen und abschließen.

Gestaltungstheorie

Die Faszination von Gestaltungstheorie und der damit einhergehenden Themen ist untrennbar mit Architektur und Innenarchitektur verbunden. Gestaltung hat eine eigene Sprache, die über die fiktiven Themen von "Professor Langdons" Themenpulk hinausgehen.

Aus einer Zeit stammend, wo die meisten Menschen weder lesen noch schreiben konnten, entstand eine Bild- und Sichtsprache, damit jeder Mensch bestimmte Nachrichten und Informationen verstehen sollte. Grundlegende Lehrmeister und die Grundlagen für diese Sprache sind die, auf unseren Menschenverstand, wirkenden Naturgesetze. Dieses weit gefasste Thema der Gestaltungstheorie unterscheidet sich von der Gestalttheorie, auf die ich nur bedingt und Themenabhängig eingehen werde.